Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.
Wie Kinder in anderen Ländern leben, wenn sie nicht Weihnachten feiern und keine Weihnachtslieder singen, und wie ihr normaler Alltag ist, erfahrt ihr hier:
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Olga ist elf und lebt in der Dominikanischen Republik, einem Inselstaat in der Karibik. Sie erzählt uns von ihrem Leben: „Morgens bevor ich in die Schule gehe, helfe ich meiner Mama beim Frühstückmachen. Ich schneide die Maniokwurzeln, die so ähnlich wie Kartoffeln schmecken. Mama kocht daraus mit Butter und Zwiebeln ein leckeres Essen. Meine Eltern sind Kakaobauern und deshalb haben wir fast immer Kakao im Haus. Wenn die großen braunen Kakaobohnen reif sind, macht Papa eine große Kugel aus Kakaomasse. Davon nimmt Mama jeden Morgen ein wenig und macht mit Rohrzucker und Gewürzen ein leckeres Getränk. Mein Nachbar, der kleine Ramon, bekommt auch eine Tasse Kakao. Dann gehen wir gemeinsam in die Schule. Die ist leider ziemlich weit weg und wir müssen lange laufen. Ich weiß übrigens schon, was ich später werden will: Rechtsanwältin! Zu meinen Eltern kommt manchmal ein Rechtsanwalt und der hilft uns. Der Mann, dem das Land gehört, auf dem meine Eltern den Kakao anbauen, ist manchmal sehr ungerecht. Er will immer mehr von unserer Kakaoernte haben. Und dann brauchen Mama und Papa den Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt arbeitet für einen Zusammenschluss von Bauern, der nennt sich Kooperative. Papa hat mir das mal erklärt. Und der Zusammenschluss von Bauern kann den Kakao an die gepa verkaufen. Die gepa ist eine Organisation in Deutschland, die gut für die Arbeit der Bauern bezahlt. Deshalb haben wir genug zu essen, können zum Arzt gehen, wenn wir krank sind und ich kann jeden Tag zur Schule.“
Jedes Stückchen gepa-Schokolade, das ihr esst oder verschenkt, verbessert das Leben von Kindern wie Olga und Ramon. So wird die Welt gerechter.
„Ich möchte Lehrerin in unserem Dorf werden“, erzählt die sechsjährige Maria. Das kleine Mädchen ist ganz beeindruckt vom Wissen ihrer Lehrerin. Neulich hat die Lehrerin ihnen sogar auf der Weltkarte gezeigt, wo Deutschland liegt. Dahin verkaufen Marias Eltern ihren
Kaffee, den sie anbauen. Das ist ein besonderer Kaffee, den nennen sie Biokaffee, weil dafür keine Spritzmittel und kein künstlicher Dünger verwendet wird. Dafür muss man mehr arbeiten, aber der Biokaffee schmeckt besser und ist gesünder. Marias Eltern haben sich einem Verband angeschlossen, von dem die gepa Biokaffee bezieht. Die gepa bezahlt im Vergleich zu den großen Kaffeefirmen einen deutlich höheren fairen Preis. So können es sich Marias Eltern leisten, Maria in die Schule zu schicken. Zwar ist die staatliche Schule kostenlos, doch Schulbücher, Hefte und Bleistifte kosten Geld.
Die Kindergeschichten entstanden auf Grundlage von Informationen der gepa.